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Modernes Wissen über Gott, Evolution und den Sinn des menschlichen Lebens.
Eine Methodologie der spirituellen Vervollkommnung.

 
Das Gleichnis von der nicht-brennenden Flamme
 

Göttliche Gleichnisse/Das Gleichnis von der nicht-brennenden Flamme


Das Gleichnis von der nicht-brennenden Flamme

Jesus sagte: „Es gibt
eine nicht-brennende Flamme!
Sie ist die Kraft Meines Vaters!“

Aus den Erinnerungen
des Apostel Andreas


Es war einmal ein Mann, der für seine Güte bekannt war. Er wollte den Menschen helfen, die in Leid und Trauer, Armut und Krankheit lebten… Er suchte nach Wegen, ihnen zu helfen und ihr schweres und trauriges Leben zu transformieren. Doch er fand keine Mittel dafür…

Dieser gütige Mann fand heraus, dass es eine nicht-brennende Flamme gab. Diese Flamme ähnelte der Flamme eines Feuers und war doch anders; in ihr steckte die Große Kraft. Diese Flamme war heller als das Licht der Sonne, aber sie verbrannte niemanden. Und was immer man sich wünschte, konnte durch diese Große Kraft erfüllt werden…

… Eines Tages erfuhr der gütige Mann, dass ein großer Lehrer von Gott dem Vater auf die Erde gekommen war und dass in diesem Lehrer die nicht-brennende Göttliche Flamme loderte.

Und dass alles, was dieser Lehrer sagte, wahr wurde. Er berührte die Blinden und sagte: „Sehet!“ und die Blinden begannen zu sehen… Er berührte die Lahmen und sagte: „Steht auf und geht!“, und die Lahmen standen auf und gingen… Er besaß die Große Kraft, Tote zu erwecken und Kranke zu heilen. Dieser Lehrer kannte die Geheimnisse des Lebens und die Geheimnisse des Todes. Er predigte das Wissen von Gott dem Vater darüber, wie Menschen auf der Erde leben sollten.

Der gütige Mann beschloss, diesen Lehrer zu finden, um zu lernen, wie er die Kraft der nicht-brennenden Flamme erlangen konnte, um den Menschen zu helfen, die in Leid und Elend lebten.

Er reiste lange, und seine Bestimmung leitete ihn. Und schließlich fand er den Lehrer.

Der gütige Mann sah den Lehrer gehen und die nicht-brennende Flamme in Ihm leuchten! Der gütige Mann sah genau hin, blinzelte, aber da war keine Flamme… Er sah noch einmal hin, und da sah er die helle Flamme in dem Lehrer wieder.

Der Lehrer trug einfache Kleidung. Und Er sprach einfache Worte, als sei Er gar kein großer Messias!

Doch aus Seinen Augen strahlte das Licht der Liebe. Er sprach sanft, doch jedes Wort berührte das Herz und erweckte die Seele.

Und der gütige Mann wurde Teil der Menschenmenge, die dem Lehrer folgte, und hörte seinen Reden zu. Der gütige Mann sah, wie Er heilte und zu dem geheilten Menschen sagte: „Geh und sündige nicht mehr!“

Eines Tages entschied der gütige Mann, den Lehrer zu bitten, ihm die nicht-brennende Flamme zu geben, damit auch er Lahme heilen, Blinden das Augenlicht wiedergeben, Tote erwecken und so das Leid der Menschen lindern könne!…

Und der Lehrer antwortete ihm: „Hier ist die Flamme! Nimm sie!“ Doch der gütige Mann konnte sie nicht nehmen, weil er nicht wusste, wie. Und so entschied er sich dazu, bei dem Lehrer zu bleiben und Ihm zusammen mit einigen anderen Jüngern zu folgen. Und er lernte viele Jahre von diesem Lehrer…

Die Zeit verging… Und der gütige Mann begann das ganze Meer der leuchtenden Flamme zu sehen. Doch er konnte sie nicht greifen…

Und der Lehrer sagte ihm: „Nur wer selbst zu dieser Flamme geworden ist, kann sie tragen! Nur das menschliche Herz kann das Meer der nicht-brennenden Flamme halten! Nur der Verklärte kann zur Quelle der Göttlichen Flamme auf der Erde werden!

„Aber diese Flamme existiert nicht, um Körper zu heilen und Seelen in Körper zurückzubringen. Diese wundersamen Heilungen sind nur ein Zeichen der Macht des Himmlischen Vaters, damit die Menschen erkenn können, wessen Flamme leuchtet und wessen Wille wirkt!

„Körper leben nicht ewig! Sie sind wie Kleider, die die Seele trägt, wenn sie auf die Erde kommt. Und sie legt sie wieder ab, wenn sie den Körper verlässt, und bekommt neue Kleider, wann immer sie wieder auf die Erde kommt… Das geht so weiter, bis die Seele, nachdem sie die Kleider abgelegt hat, so rein und schön geworden ist, dass sie es würdig ist, die Heilige Stätte des Himmlischen Vaters zu betreten. Das bedeutet, dass die Seele zum Licht der Liebe geworden ist — demselben Licht des Vaters!

„Die nicht-brennende Flamme leuchtet auf der Erde, damit die Menschen das Licht sehen und sich transformieren wollen! Die nicht-brennende Flamme leuchtet, damit sie wissen, wie diese Transformation geschieht: die Liebe des Herzens wird zu jenem Licht, das der Weg zum Vater ist!“

Und der gütige Mann verstand, dass nicht der Körper geheilt werden muss, sondern die Seele, damit diejenigen, die das Licht des Vaters nicht sehen, es sehen können; damit jene, die von Lastern und Schwächen gelähmt sind, sich aufmachen und den Weg betreten, der die Seelen transformiert und zu Gott dem Vater führt!

Lange Zeit entwickelte der gütige Mann Liebe, Weisheit und Macht, damit sein spirituelles Herz die nicht-brennende Flamme tragen konnte!…

… Und eines Tages wurde das Herz des gütigen Mannes mit der Göttlichen nicht-brennenden Flamme erfüllt! Denn das einzige Gefäß auf der Erde, in dem die Göttliche Flamme existieren kann, ist das durch die Liebe transformierte Herz!

… Und nun ging der gütige Mann auf der Erde umher, und die nicht-brennende Flamme leuchtete in Ihm. Und Er suchte Herzen, die bereit waren, diese Flamme zu empfangen…

Und es verbreitete sich das Gerücht, dass Gott der Vater einen Lehrer auf die Erde gesandt hatte. Dieser Lehrer kannte die Geheimnisse des Lebens und des Todes und predigte das Wissen von Gott dem Vater darüber, wie Menschen auf der Erde leben sollten…

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